Der Kreisverband

 

Der Vorstand


1. Vorsitzender

Dennis Nusser
Friedhofstr.1
73108 Gammelshausen
mobil: 0157/56320173
E-Mail: dennisnusser@gmx.de

 

2. Vorsitzender
Klaus Lauterbach
Albstr.34
73066 Uhingen/Sparwiesen
Tel.: 07161/34948
E-Mail:  lauterbachscka@gmail.com

Kassier
Michael Buß
Im Äckerle 8
73066 Uhingen-Diegelsberg
E-Mail: Michael-Buss@arcor.de

Schriftführer und Pressewart
Hermann Mauz
Brückenstr. 5
73102 Birenbach
Fax: 07161/51247
E-Mail: HermannMauz@t-online.de

Erweiterter Vorstand
Monika Halder (Leiterin Handarbeit- und Kreativgruppe),  Thorsten Halder (Ausstellungsleiter),  Eugen Kurz (Wirtschaftsführer), Klaus Lauterbach (Kreisjugendleiter), Erwin Buchholz (Beisitzer Jugend)
Kassenprüfer: Dieter Helferich, Karl-Heinz Goppel

Geschichte

Rassegeflügelzüchter

Die sich anschließenden Ausführungen zum Werdegang des Kreisverbandes der Rassegeflügelzüchter Göppingen e.V. müssen leider unvollständig bleiben. Das Gründungsprotokoll, sowie sämtliche Protokollschriften bis zum Jahre 1953 sind nicht mehr vorhanden. Diese Unterlagen wurden während des 2. Weltkriegs bei Luftangriffen der Amerikaner in Wäschenbeuren beim damaligen Schriftführer Josef Maier vernichtet. Durch intensive Nachforschungen und Gespräche mit älteren Zuchtfreunden konnten dennoch wichtige Eckdaten geklärt und bestätigt werden. Der jetzige Kreisverband, ehemals Bezirksgeflügelverein, wurde im Jahre 1903 in Göppingen gegründet. Die Vereine Göppingen, Holzheim, Heiningen, Boll, Faurndau, Schlat, Ebersbach, Jebenhausen sowie der Verein Salach schlossen sich zusammen, um durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung der Kleintierzucht einen kräftigen Auftrieb zu geben.

Schon im Jahre 1904, also ein Jahr nach der Gründung des Kreisverbandes, wurde dem Verband die Ehre zuteil, die Landesausstellung der Württembergischen Geflügel- und Vogelvereine auszutragen. Die Ausrichtung und Durchführung wurde dem Verein der Geflügel- und Vogelfreunde Göppingen 1877, anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zugesprochen. 250 Tiere der Sparte Großgeflügel, sowie 150 Tauben wurden den Besuchern präsentiert. Als Ehrengast war kein geringerer als seine Majestät König Wilhelm der II. von Württemberg mit seiner Gemahlin Charlotte anwesend. König Wilhelm II. stiftete einen Ehrenpreis mit der Gravur „seine Majestät König Wilhelm der II von Württemberg“. Der Ehrenpreis war ein Humpen in Silber, der innen vergoldet war. Der Landesverband stiftete damals 8 goldene Medaillen. Der Kreisverband wurde bis zum 2. Weltkrieg von den Vorständen Herr Allmendinger (Boll) und Herr Gmälin (Jebenhausen) geführt.

In der Zeit des Dritten Reichs waren die Kreisverbände Oberes und Unteres – Filstal zusammengelegt worden. Nach Beendigung des Krieges wurden die Kreisverbände wieder geteilt und der Vorsitz des Kreisverbandes Göppingen wurde von Herr Klieber übernommen. Die Kreisvorstandschaft erkannte schon damals die Zeichen der Zeit und legte besonderen Wert auf die Förderung der Jugend. So wurde am 24. Oktober 1954 die erste Kreisjugendausstellung mit großem Erfolg in Rechberghausen durchgeführt. Innerhalb des Kreisverbandes gab und gibt schon immer engagierte und sehr erfolgreiche Züchter. Viele hohe Auszeichnungen konnten von Zuchtfreunden errungen werden. Bei der Kreisschau 1955 konnte erstmalig die Höchstnote „v“ vergeben werden. Erringer dieser Auszeichnung war Zuchtfreund Julius Traub, Jebenhausen, auf eine Blausperberhenne. Im Jahre 1957 bemühte sich der Kreisverband um die Ausarbeitung einer Satzung. Hierfür wurden die Ausführungen des Landesverbandes weitgehend übernommen und als rechtsverbindlich erklärt. Diese Satzungen wurden am 23.2.1958 durch die Hauptversammlung in der Gaststätte „Goldenes Rad“ in Göppingen einstimmig angenommen. Aufgrund von Preisrichtermangel, bzw. mehrmaligem Auftreten der Geflügelpest konnte das 50-jährige Jubiläum erst im Jahre 1960 gefeiert werden. Die Jubiläumsschau wurde am 17. 01.1960, anlässlich der Kreisschau in Ebersbach durchgeführt. Verschiedene Aufführungen, Humoristen und eine Kapelle sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Im Jubiläumsjahr zählte man 905 Mitglieder und war der drittgrößte Kreisverband innerhalb des Landesverbands Baden-Württemberg. 1962 gab Robert Klieber seinen Posten als Kreisvorsitzender aus gesundheitlichen Gründen auf. Nach 15-jähriger Tätigkeit als Kreisvorsitzender wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Für die folgenden 2 Jahre wurde Karl Gölz von der Hauptversammlung zum Kreisvorstand gewählt. 1964 übernahm Franz Butz den Vorsitz im Kreisverband. Unter seiner Leitung wurde der Ausschuss auf 4 Mitglieder vergrößert. Seine Amtszeit dauerte bis 1972, ehe R. Gokeler sein Amt übernahm. Nach dem tragischen Tod R. Gokelers im Jahre 1975 übernahm Emil Pfitzer das Amt des Kreisvorstands. Seine Amtszeit dauerte bis 1978. Als er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte wurde abermals Franz Butz für zwei Jahre zum Kreisvorstand gewählt. Unter seiner Regie feierte der Kreisverband im Jahre 1978 sein 75-jähriges Jubiläum. 1981 übernahm Karl Gölz das Amt für drei Jahre, ehe Fritz Grünenwald, heutiger Kreisehrenvorstand, den Kreisverband mit großem Geschick und sehr viel Engagement erfolgreich führte. Im Jahre 1999 stellte dann Fritz Grünenwald sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Nach einem Jahr ohne Führung stellte sich Wilfried Weiler zur Verfügung und leitet bis 2006 die Geschicke des Kreisverbandes Göppingen.

Rassekaninchenzüchter

Im Jahre 1897 kamen mehrere gleichgesinnte Kaninchenzüchter zusammen, um in Rechberghausen den ersten Kleintierzuchtverein zu gründen. Ein Jahr später folgten die Züchter aus Salach. 1899 wurde in Uhingen ein Verein gegründet. Bereits zu dieser Zeit fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Am 20. April 1900 wurde der Filstalgau gegründet um regelmässig gemeinsame Ausstellungen und Versammlungen abzuhalten. Im selben Jahr wurde in Boll ein Verein gegründet. In den folgenden Jahren wurden weitere Vereine gegründet und in den Filstalgau aufgenommen. Dies waren: Groß-Eislingen, Göppingen, Wäschenbeuren, Geislingen, Altenstadt und Klein-Eislingen. Auf einer der Gauversammlungen wurde beschlossen: die Aufnahmegebühr in den Filstalgau beträgt 3 Mark; jeder Verein muss 10 Pfennig an den Gau abfuhren; jedes Jahr soll eine Gauausstellung abgehalten werden. Als Zuschuss hierfür erhält der durch- fahrende Verein 10 Mark; jeder Verein muss für die Gauausstellung 5 Mark bezahlen; es sollen künftig auch Gaujungtierschauen abgehalten werden. Die Tiere dürfen nicht älter als 4 Monate sein; es wurde angeregt die Fachzeitschrift,, Süddeutsche Tierbörse“ zu beschaffen. Die erste Filstalgauausstellung fand in Göppingen statt. Die Auswertungskommission setzte sich aus drei Männern zusammen. Da der Gau über keine eigenen Käfige verfugte, wurden diese vom Verein Göppingen zu einem Preis von 20 Pfennige pro Nummer gemietet. 1913 hat der Verein Gingen die Gauausstellung übernommen. 1914 fand in Göppingen eine landwirtschaftliche Ausstellung statt, an der sich auch der Filstalgau beteiligte. 1919 wurde dem Verein Eislingen und 1920 dem Verein Kuchen die Gauausstellung übertragen. Der Eintrittspreis betrug seinerzeit 30 Pfennig. Um die Ausstellungen zu schützen wurden ab 22.00 Uhr Nachtwachen in zweistündigem Wechsel eingeteilt. Die Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg war für die Züchter schwer. Nicht jeder konnte sich einen eigenen Zuchtrammler leisten. Es wurde deshalb beschlossen, dass für Mitglieder pro Deckakt zwischen 30 und 50 Pfennige zu entrichten sind. Nichtmitglieder mussten mehr bezahlen. Auch die Züchterfrauen haben eine achtenswerte Rolle in der Kaninchenzucht gespielt. Um Futtermittel mit zu finanzieren, haben sich mehre Frauen im Gau zusammengeschlossen. Sie verarbeiteten gemeinsam Kaninchenfelle, die auf Gauausstellungen verkauft wurden. Im Jahre 1930 wurde auf der Gauhauptversammlung in Donzdorf bekanntgegeben, dass laut Standard die Rasse Schwarze Wiener künftig zugelassen wird.

In den 30er-Jahren schlossen sich viele Kaninchen- und Geflügelvereine unter dem Namen „Kleintierzuchtverein“ zusammen. Ab dieser Zeit wurden regelmässig Tierbesprechungen abgehalten. Es wurde festgelegt, dass jedes Jahr eine Gaujungtierschau durchgeführt werden soll. Ebenso soll im Herbst eine Gauschau abgehalten werden, zu deren Durchführung sich jeder Verein bewerben konnte. Das Standgeld wurde auf 40 Pfennige festgesetzt. An Preisgeld soll ausbezahlt werden: für einen Ehrenpreis 3 Mark; für einen 1. Preis 2 Mark; für einen II. Preis 1,50 Mark; für einen III. Preis 1 Mark. Es kamen die Kriegsjahre. Nur noch wenige Versammlungen wurden abgehalten. Das Futter wurde knapp. Es wurde beschlossen, die Kaninchen auf Vereinsschauen nicht mehr zu wiegen. Dadurch sollte jedem Züchter die Möglichkeit gegeben werden, an den Ausstellungen teilzunehmen.  Am 29.8.1943 wurde im Gasthaus Löwen im Göppingen eine Schulungstagung abgehalten. Gauvorsitzender Hahn aus Uhingen berichtete, dass vordringlich Wirtschaftsrassen, wie Angora­-Kaninchen, gezüchtet werden sollten. Im gleichen Jahr fand eine kleine Gauausstellung in Göppingen statt. Endlich war der Krieg zu Ende.

Ab 1947 fanden wieder regelmässig Zusammenkünfte statt. Es erfolgte die Aufteilung des Fistalgaues in den oberen (Geislingen) und den unteren (Göppingen) Kreisverband. Die Grenze wurde zwischen Süssen und Salach festgelegt. Die Gauversammlung wurde umbenannt in Kreisversammlung. 1947 wurde Georg Schairer aus Eislingen in der Bierhalle in Göppingen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Der seitherige Gauvorsitzende Hahn wurde nach 20- jähriger Tätigkeit zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 1949 wurde die Kreisschau dem Verein Uhingen, anlässlich dessen 50- jährigen Jubiläums übertragen. Die Ausstellung wurde in der dortigen Turnhalle abgehalten. Ein Novum fand auf der Kreisversammlung im Jahre 1950 statt. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl war die Versammlung nicht beschlussfähig. Auszug aus dem Protokoll der Kreishauptversammlung vom 13. März 1951 in Eislingen: Der 1. Kreisvorsitzende Georg Schairer eröffnete die Versammlung. Der Kassenbestand betrug DM 2,60 und die Kasse wurde von den Revisoren für in Ordnung befunden. Der Verein Göppingen stellte den Antrag, dass nur noch Delegierte bei den Versammlungen das Wort erhalten sollten. Dies wurde abgelehnt. Zum 2. Kreisvorsitzenden wurde Karl Blessing aus Uhingen gewählt. Die Kreisversammlungen sollen künftig jedesmal bei einem anderen Verein abgehalten werden. Der Kreisausschuss kann künftig über DM 20.— frei verfügen. Die Kreisschau wurde in diesem Jahr dem Verein Faurndau zugesprochen. Als Preisrichter fungierten die Herren Staiger, Maier, Madel, Burghard, Hurtig und Wieland. Am 16.3.1956 löste Otto aus Eislingen seinen Bruder Georg als Kreisvorsitzenden ab. Karl Blessing blieb 2. Kreisvorsitzender. Am 16. Juni 1967 beschloss die Kreisversammlung, dass zur Kreisjungtierschau pro Verein 10 Tiere ausgestellt werden können. Als Siegerpreis wurde der „Karl­ Riegel-Pokal“ vergeben. Weiterhin wurde festgelegt, dass einmal im Jahr, im Wechsel mit dem Kreisverband Geislingen, eine Rammlerschau durchgeführt werden soll. Auch soll der Verein Faurndau eine Verkaufsschau abhalten. Am 14. / 15. Januar 1969 fand in Ulm eine Rammlerschau statt. Viele Züchter aus dem Kreisverband nahmen, mit zum Teil grossem Erfolg, daran teil. Am 14. Juni 1975 feierten im Vereinsheim in Boll der Kreisverband Göppingen zusammen mit dem Verein Boll das 75- jährige Jubiläum. Anlässlich dieses Festes wurde ein grosser Umzug durchgeführt. 1978 legte Otto sein Amt als Kreisvorsitzender nieder. Sein Nachfolger wurde Ernst Geiger aus Uhingen. 1985 folgte Gerd Rosenbaum, Faurndau, Hans Pikisch aus Eislingen als 2. Kreisvorsitzender. Unter der Federführung von Gerd Rosenbaum wurde die Satzung des Kreisverbandes erarbeitet. In der Hauptversammlung am 6. März 1987 in Faurndau wurde sie einstimmig beschlossen. Am 9. Juni 1987 bescheinigte das Amtsgericht Göppingen die Eintragung ins hiesige Vereinsregister unter der Karten- Nr. 698. Damit war der Kreisverband ein eingetragener Verein. Seit 1991 werden bei Kreisschauen Ausstellungskataloge erstellt. Die Erstellung dieser Kataloge erforderte immer viel Arbeit. Sie dokumentierten eine sehr gute Übersicht der Tierbewertungen. Über die Inserate wurde zudem die Kreiskasse aufgebessert. Neben den klassischen Ausstellungsorten Heiningen, Boll und Ebersbach wurden in Wangen in der alten Gemeindehalle 1992 und 1993 zwei Kreisschauen veranstaltet. Bei der Hauptversammlung des Kaninchenlandesverbandes 1996 in Massenbachhausen wurde der dem Holzheimer Verein angehörende Wilfried Weiler zum Abteilungsleiter für Angora- und Herdbucbzucht im Landesverband gewählt. 1997 konnte der Verein Rechberghausen, als ältester Verein im Kreisverband, sein 100- jähriges Jubiläum, verbunden mit einer gemeinsamen Kreiskaninchen- und Kreisgeflügeljungtierschau, feiern. Ein Jahr vorher wurde der Holzheimer Verein 100 Jahre, der jedoch bis in die 80er Jahre ein Geflügelverein war. 1998 folgte Salach in den 100er Club und 1999 feierte der Verein Uhingen sein 100- jähriges Bestehen mit einer grossen Werbeschau. Ernst Geiger trat 1998, nach 20- jähriger Tätigkeit, als Kreisvorsitzender zurück und wurde zum Kreisehrenvorsitzenden ernannt. In einer sehr persönlichen Rede würdigte sein Nachfolger Gerd Rosenbaum aus Faurndau seine Verdienste. Damit war Kreiskassier Ludwig Lehr aus Heiningen mit nahezu 30- jähriger Tätigkeit in seinem Amt dienstältestes aktives Vorstandsmitglied. Zweite Vorsitzende wurden Helmuth Romfinger aus Faurndau für den züchterischen und Wilfried Weiler aus Holzheim für den organisatorischen Bereich. Damit diese Wahl so stattfinden konnte, war es erforderlich, die Satzung zu ändern. Nach nur kurzer Einarbeitungszeit stand die neue Führung vor einer großen Aufgabe. Im Dezember 1998 fand erstmals mit dem Kreisverband Geislingen, anlässlich des 100- jährigen Vereinsjubiläums des Kleintierzuchtvereins Kuchen, in der Ankenhalle in Kuchen eine gemeinsame Kreisschau statt. Unter Mithilfe Aller wurde es eine grossartige Veranstaltung. 1000 Tiere und eine grosse Auswahl von Erzeugnissen konnten beide Kreisverbände und der Verein Kuchen den Preisrichtern und den Besuchern präsentieren. Richard Lung, 2. Landesvorsitzender des Kaninchenverbandes Württemberg/Hohenzollern war begeistert über diese Form der Ausstellung und
wagte den Vergleich mit einer „Landesschau im Kleinen“.

In einer Auflage von 1000 Stück brachte der KV zusammen mit dem Geflügel- KV erstmals 1999 einen gemeinsamen Ausstellungskalender heraus. Alle Ausstellungstermine und Orte sowie Versammlungstermine und Anschriften der wichtigsten Funktionsträger sind seither auf einem praktischen A 5- Faltblatt abgedruckt. Einen neuen Weg der Darstellung unseres Hobbys wurde im Oktober 1999 auf der „Schwäbischen Woche“ in Göppingen beschritten. Unter der Leitung von  Wilfried Weiler und Ernst Geiger präsentierte der Kaninchenkeisverband mit dem Geflügelkreisverband Enten, Tauben, Hühner, Gänse und eine Kaninchenfamilie den rd. 80.000 Besuchern im neuen Messezelt „Schaufenster Landwirtschaft“. Besonders bei den Kindern fanden die sehr schön dekorierten Tierbuchten große Beachtung. Auch über die Kreisgrenzen hinaus hat sich der KV Göppingen einen Namen gemacht. Im Dezember 1999 übernahmen Mitglieder des Kreisverbandes mit den Kreisverbänden Nürtingen, Esslingen und Untere Filder die Betreuung der Halle 14 bei der Landeskaninchenschau auf dem Stuttgarter Killesberg. Sie trugen einen wesentlichen Anteil zum Gelingen der Landesschau bei. Nicht nur auf dieser Ausstellung gab es erfolgreiche Züchter, die zu Meisterehren kamen. So konnten Züchter aus dem Kreisverbandsgebiet in der Vergangenheit nationale und sogar internationale Titel mit Ihren Rassekaninchen erringen. Im März 2000 wurde Peter Meinero aus Faurndau als Nachfolger von Wilfried Weiler zum 2. Kreisvorsitzenden gewählt. Der Verein Boll feierte im April des gleichen Jahres sein 100- jähriges Bestehen. Erstmals in der Geschichte des Kreisverbandes wurde mit Ernst Geiger bei der ZDK- Haupttagung in Konstanz am 2. Juli 2000 ein Mitglied im KV zum ZDRK- ­Meister ernannt. Am 22. Juni 2003 wurde Wilfried Weiler in Friedrichroda ebenfalls zum ZDRK-Meister ernannt. Den Titel „Altmeister der Schwäbischen Kaninchenzucht“ tragen folgende Züchter im Kreisverbandsgebiet: Ernst Geiger, Uhingen; Karl Kröner und Ludwig Lehr, beide Heiningen; Anton Zinsinger, Bezgenriet; Hermann Zeller, Rechberghausen; Erwin Stöckle, Adelberg, Kurt Straub, Ebersbach und Otfried Zeisberger und Jörg Hoyler beide Faurndau. Leider verstarb im Zeitraum der Erstellung der Chronik Adolf Leutz aus Ebersbach. Dem Kreisverband gehören zur Zeit 16 Vereine an. Dies sind Adelberg, Albershausen, Bezgenriet (mit Vereinsheim, Ausstellungsräumen und Zuchtanlage), Birenbach (mit Raum im Vereinshaus), Boll (mit Vereinsheim und Ausstellungshalle), Ebersbach (mit Vereinsheim. und grossen Ausstellungsräumen), Eislingen (mit Vereinsheim, Ausstellungshalle und Zuchtanlage), Faurndau (mit Vereinsheim), Heiningen (mit Vereinsheim, Ausstellungshalle und Zuchtanlage), Holzheim, Rechberghausen, Roßwälden, Salach (mit Raum im Vereinshaus), Uhingen (mit Vereinsheim und Ausstellungsraum), Wangen und Wäschenbeuren (mit Vereinsheim, Ausstellungsraum und Zuchtanlage). Möge der Kreisverband mit seinen Frauen und Männern in der Zucht und in den Funktionen nach innen und nach aussen seinen Stellenwert in der Rassekaninchenzucht und in der Gesellschaft wahren und Ihr die kommenden Generationen die Grundlage für den Fortbestand sein.

Fusion

Seit 2008 vereinbarten die beiden Kreisverbände eine engere Zusammenarbeit. In diesem Zuge wurden auch die einzelnen Vorstandschaften zusammengeführt und gemeinsame Sitzungen und Veranstaltungen verabredet. 2010 fusionierten die Kreisverbände auch rechtlich zum gemeinsamen „Kreisverband der Kleintierzüchter Göppingen e.V.“. Gründungsvorsitzender wurde Dietmar Kerlein.