Kleintierzüchterverein Rechberghausen e.V.

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Kontakt

1. Vorsitzender
Mihael Mataija
Bahnhofstr.31
73098 Rechberghausen
Tel.: 07161/5049360
Mobil: 0171/6544505
E-Mail: mataijamihael@yahoo.de

Geschichte

Der heutige  Kleintierzuchtverein vereinigt in sich den 1897 gegründeten Kaninchenzüchterverein und den 1908 ins Leben gerufenen Geflügelzuchtverein. Der Zusammenschluß der beiden Vereine mit gleichzeitigem Anschluß  an den Verein der Siedler und Kleingärtner erfolgte während des Zweiten Weltkrieges. Von besonderen Aktivitäten nach den Gründungsjahren weiß man wenig. Lediglich einige Jungzüchter, u.a. Rudolf Mühleis, Hermann Hofmeister und Karl Zeller, bemühten sich, die bisher übliche Hasenhaltung durch den Kauf einiger Zuchttiere zu veredeln. Man führte auch diese und jene Ausstellung durch. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelten die Geflügelzüchter unter ihren Vorständen Anton Abt, Anton Zink und Wilhelm Beck mit jährlichen Ausstellungen größere Aktivitäten. Bis 1955 leitete Josef Wipp über einen Zeitraum von fast 20 Jahren den Verein. Während des Krieges und verständlicherweise noch einige Zeit danach standen die Interessen der Siedler und Kleintierzüchter im Vordergrund. Deshalb lösten sich die Kleintierzüchter 1950 von diesem Verein und machten sich selbständig. Bereits 1948  hatte das Vereinsleben unter einem rührigen Ausschuß wieder zu florieren begonnen. 1949 richteten die Züchter die Kreisschau der Kaninchenzüchter aus, eine Jungtier- und eine Lokalschau folgten. In dem bedeutsamen Jahr 1950 wurde auch eine Jugendgruppe gegründet, die über Jahre hinweg Initiativen entwickelte. So wurde beispielsweise der  Lokalschau 1954 die erste Kreisjugendschau angegliedert. Jahre stetiger und rühriger Vereinsarbeit folgten. 1955 übernahm Edmund Beck die Leitung des Vereins, gut unterstützt vom 2. Vorstand  Bruno Danneker . Von jetzt an gehörten die jährliche Generalversammlung und die Lokalschau zu den Dauereinrichtungen. Eine bedeutende Lokalschau mit 127 Nummern stellte man 1957 zum 60jährigen Jubiläum auf die Beine. Im Jahre darauf, in welchem Wilhelm Beck zum Ehrenmitglied ernannt wurde, erreichte die Lokalschau mit 258 beschickten Tieren die höchste Zahl überhaupt. Die anhaltend hohe Beschickung wurde später wieder reduziert, um die Qualität nicht leiden zu lassen. Seit 1961 ermittelt man die jährlichen Vereinsmeister. Man beließ es auch nicht bei Lokalschauen, sondern beschickte auch Kreis- und sogar gelegentlich Landesschauen. Seit mehreren Jahren führt der Verein mit Adelberg zusammen Jungtierschauen durch. 1962 wurde der Jahresausflug ins Vereinsprogramm aufgenommen. Auch Grillfeste und Maispaziergänge gehören zu den üblichen Veranstaltungen. Im Jahr 1967, in welchem man sich in einen eingetragenen Verein umwandeln ließ, wurde der Hermann-Hofmeister-Gedächtnispokal gestiftet. In den letzten 15 Jahren bereicherten  die Züchter die Lokalschau jeweils mit Kleintieren aus Göppingen und Adelberg. Ausstellungstiere sind Kaninchen, Hühner und Tauben. Mit Vögeln in Volieren kam seit 1973 eine neue Kleintiergattung hinzu. Bei der Lokalschau 1975 zwitscherten deren 40 in der Turnhalle. Seit 1976 führte Jakob van Lück den Verein. Sein Vorgänger Edmund Beck wurde zum Ehrenmitglied gewählt. Auszug aus dem Heimatbuch  Rechberghausen vom August 1984.

Bei den Ausstellungstieren kamen noch das Wassergeflügel mit Gänsen und Enten, sowie das Wasserziergeflügel (Mandarinenten etc. ) hinzu. Am 2. und 3.8.1997 feierte der Kleintierzüchterverein Rechberghausen sein 100-jähriges Jubiläum. Dies geschah  mit einer gemeinsamen Kreisjungtierschau der Sparte Kaninchen  und Geflügel, was schon lange nicht mehr stattfand. Es wurden 382 Tiere und 3 Voliere ausgestellt. Davon waren 156 Kaninchen und 226 Geflügel.